Über mich
Mein Weg zu Qi-Gong
Die ersten zarten Bande zu QiGong habe ich 2006 auf Sylt geknüpft. Eine Freundin lud mich ein, an einem QiGong Kurs teilzunehmen. Dieser Krus war über eine Woche und jeden Tag haben wir 6 bis 8 Sunden geübt. Das war eine sehr intensive Erfahrung für mich und ich war begeistert. Dennoch hat es einige Zeit gedauert, bis ich QiGong zu einem festen Bestandteil meines Lebens gemacht habe und mich ausbilden ließ.
In einer Lebensphase, die von hohen beruflichen Anforderungen, vielen Terminen und anhaltender Belastung geprägt war, eröffnete mir Qi-Gong einen neuen Raum: einen Raum für Ruhe, Präsenz und bewusste Bewegung.
Heute gebe ich diese Erfahrung weiter.
In meinen Kursen lade ich Menschen ein, innezuhalten, den eigenen Körper wieder bewusst wahrzunehmen, den Atem zu spüren und die Gedanken (Geist) zur Ruhe zu führen, um damit eine neue Stabilität und Lebendigkeit zu finden.
Qi-Gong ist für mich mehr als Bewegung – es ist eine Einladung, dem eigenen Rhythmus zu folgen und aus der inneren Mitte heraus zu handeln.
Das bewegte sowie das stille Qi-Gong sind ein fester Bestandteil in meinen Leben geworden.
Das Qi folgt der Aufmerksamkeit. Das Qi lässt sich durch die Vorstellungskraft mobilisieren und lenken.
Beim Qi-Gong hilft die aktive Mitarbeit des Geistes den Qi-Fluss zu steuern. Gleichzeitig werden wir darin unterstützt, dass die Gedanken nicht abwandern und die Bewegungen weich und fließend werden.
Wenn unser Herz zur Ruhe kommt, verändert sich unser Leben. Unsere Gedanken klären sich, die innere Anspannung löst sich, und unser Qi beginnt frei zu fließen.
Meine persönlichen Erfahrungen mit Qi-Gong zeigen mir, wie wirkungsvoll diese Praxis sein kann. Durch die Übungen gelingt es mir, Spannungen im Körper bewusster wahrzunehmen und gezielt zu lösen. Gleichzeitig finde ich innere Ruhe und kann meine Konzentration deutlich verbessern.
Ein passendes Bild dafür sind Sumoringer, die versuchen, sich gegenseitig aus dem Gleichgewicht zu bringen. Als Qi-Gong-Praktizierende habe ich gelernt, dass ein Leben entspannter wird, wenn man innerlich zentriert bleibt und sich nicht so leicht aus der Balance bringen lässt. Ein stabiler Stand und guter Kontakt zum Boden geben besonders in heraus-fordernden Zeiten Halt.
Auch im Alltag bemerke ich Veränderungen: Meine Stimmung hängt weniger stark von äußeren Einflüssen ab, sei es das Wetter, das Verhalten meiner Mitreisenden in der U-Bahn oder die Begegnung mit Kollegen. Ich lerne zunehmend, bei mir selbst zu bleiben und gelassener auf das zu reagieren, was im Außen geschieht. So hilft mir Qi-Gong, meine innere Balance zu stärken und dem Leben mit mehr Ruhe und Gelassenheit zu begegnen.
